Heute war die 95 aber nur teilweise mein Begleiter, denn ab der Ausfahrt 33 folgte ich der US 17 bis zu einer weiteren Südstaatenperle: Charleston! Ich parkte erneut am Visitor Center, um wieder einige Maps abzugreifen und Informationen einzuholen. Danach brachte mich der kostenlose Trolley bis fast an die Spitze der Halbinsel, die auf der einen Seite vom Cooper River und auf der anderen Seite vom Ashley River eingeschlossen wird. Hier begann ich meine Exkursion; erster Anlaufpunkt war die sogenannte Rainbow Row an der East Bay Street, von der ich allerdings etwas mehr erwartet hätte:



Spannender wurde es meiner Meinung nach schon an der East Battery. Hätte ich hier die freie Auswahl, ich wüsste gar nicht, für welches Häuschen ich mich entscheiden würde:







Gleich um die Ecke in der Meeting Street gibt es die Calhoun Mansion, TV-Enthusiasten besser bekannt als die Lehigh Station aus Fackeln im Sturm:



Quasi im Minutentakt kommen noch weitere Impressionen in dieser wunderschönen Stadt:

Miles Brewton House:


Cabbage Row:


Broad Street:


City Hall:


Hibernian Hall:


Traumberuf in Charleston: Polizist auf einer Harley


Nach dem vielen Rumlaufen und dem Verzehr eines lecker Burgers im Mad River Bar & Grill an der N Market Street wurde ich doch etwas träge und es war mal Zeit für ein kleines entspanntes Sonnenbad. Hierzu wählte ich die Pier am Waterfront Park mit herrlichem Blick auf die Arthur Ravenel Jr. Bridge aus:



Anschließend genoss ich noch einmal die Vorzüge des kostenlosen Trolley und fuhr wieder rauf Richtung Visitor Center um das in der Nähe befindliche Aiken-Rhett House zu besichtigen, welches ja angeblich das am besten 'original erhaltene' Herrenhaus in Charleston ist. Naja, ich weiß nicht so Recht, ob es der Hit ist, entscheidet einfach selbst:









Nach der Besichtigung dieses „Kleinods“, für die ich im Übrigen $10 hingeblättert habe, fuhr ich über die vorhin schon erwähnte Ravenel Brücke nach Mt. Pleasant. Erstens wollte ich hier im „BW Patriots Point“ Quartier beziehen (ich hatte aus einer Miles&More Aktion noch einen BW-Voucher über €25 mit weltweiter Gültigkeit; schaun mer mal) und zweitens noch der „Fackeln im Sturm“ Plantage Boone Hall meine Ehre erweisen; hier war allerdings Endstation:



Doch nicht für mich! Ich komm doch nicht Tausende von Meilen hierher und lass mich dann so einfach abwimmeln. Wenigstens die berühmte Oak Avenue wollte ich digitalisieren. Rechts und links von diesem stabilen Tor war nämlich nur so ein durchlässiger Zaun wie bei einer Pferdekoppel. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und schlüpfte hindurch, um mich ca. 2 bis 300m weiter vor zu arbeiten; hier ist das Ergebnis:



Weiter hoch habe ich mich dann doch nicht getraut, ich wollte das Schicksal nicht noch mehr herausfordern!

Nach dem Einchecken im BW bin ich noch mal zum Patriots Point um die Ecke gefahren. Hier fristet u.a. der Aircraft Carrier (bei uns Flugzeugträger) USS Yorktown sein Rentendasein und ist zur Besichtigung freigegeben; ich habe mich mit der Umgebung und der äußeren Hülle begnügt: