Heute hatte ich ja die schlimmsten Befürchtungen. Es war ganztägig bewölkter Himmel mit Gewitter angesagt; so etwas kennen wir hier eigentlich gar nicht  Wink

Das Programm hatte ich deshalb schon auf Schlechtwetter umgestrickt und auf Indoor Aktivitäten ausgerichtet. Doch die Sonne wollte nicht mitspielen und riss immer wieder Lücken in die Wolkendecke.

Daher fuhren wir nach dem Frühstück erstmal über die Williamsburg Bridge ins gleichnamige Viertel, um zumindest diesen Punkt abzuhaken. Dieses Viertel wird von den überwiegend ultraorthodoxen Juden mit den typischen Namen und der traditionellen Kleidung geprägt:










Waschtag: nur weiße Hemden


solche Fensterputzgitter hatte ich noch nie gesehen

Da es in SoHo soviele interessante Läden gibt, in denen man sich zur Not vor dem Regen in Sicherheit bringen kann, sind wir dorthin gefahren. Während Larissa diverse Shops inspiziert hat, habe ich fleißig Fassaden gesammelt:








sehr schöne Gegend hier unten

Interessant war noch, dass wir bei Victoria Secret nach Restrooms gefragt haben. Die Verkäuferin bedauerte dies, schickte uns aber über die Straße zu Banana Republic, die hätten welche. Stimmt, dies können wir jetzt bestätigen  Very Happy

Über Little Italy





sind wir wieder in Chinatown gelandet:









Nach einer kleinen Mittagsstärkung konnte ich Larissa dazu überreden, einmal über die Manhattan Bridge rüber nach Brooklyn zu laufen (sind ja nur rund 3 Km); von der Brücke hat man natürlich eine fantastische Aussicht:





Drüben angekommen, meinte das kleine "Luder" doch, dass wir jetzt auch gleich die Brooklyn Bridge in Angriff nehmen und wieder nach Manhattan laufen könnten (sind ja nur rund 3 Km); gesagt getan, ich kann ihr einfach keinen Wunsch abschlagen:



Mit der Subway sind wir dann wieder hoch nach Midtown gefahren. Im Grand Hyatt an der Grand Central Station haben wir uns etwas erfrischt. Ich war sehr überrascht, denn im Foyer dieses Hotels stehen die gleichen Skulpturen wie im  Millenium Park in Chicago:




Als wir aus dem Hotel wieder herauskamen, regnete es bereits. Wir schafften es gerade noch so in die New York Public Library, eine richtige Kathedrale des Lernens:







Als wir das Gebäude verlassen wollten, stellten wir fest, dass das Höhenfeuerwerk (im Volksmund auch Gewitter genannt) in vollem Gange war:



Nach ca. 1/2 Stunde ließ der Regen etwas nach und wir rannten wie die Blöden in die nahe Subway Station: ab nach Hause!