Geschafft, 3 Tage das Auto nicht bewegt. Soll noch einer sagen, ich wäre nicht umweltbewusst! Geschafft bin ich allerdings auch, denn es waren 3 anstrengende aber wundervolle Tage in D.C.

Ob sich die Sonne heute überhaupt groß hat blicken lassen, kann ich gar nicht mehr sagen *grins*. Doch das war nicht so schlimm, denn ich hatte überwiegend Indoor Aktivitäten im Programm und zum Friedhof passt bewölkter Himmel eh besser.

Ich hatte es ja bereits angedeutet, dass um 10:00 Uhr ein fester Termin anstand und der war in diesem Gebäude:



Doch wie schon 2mal auf meiner Tour konnte ich wieder auf einen früheren Termin umbuchen, den um 09:00 Uhr nämlich. Das ganze hier drin ist wie ein großes Museum: lauter Bilder, Statuen und viel Marmor. Zu Beginn gibt´s ein kurzes Filmchen und dann startet eine rund 30 - 45minütige guided Tour. U.a. geht´s in die Rotunda und die National Statuary Hall:








Wer sich die erneute Security Prozedur ersparen will, kann direkt durch einen Tunel rüber zur Library of Congress,  die auch hübsch anzuschauen ist:





Direkt neben der Bibliothek befindet sich der US Supreme Court, das höchste Gericht der USA:



Ich war zwar mal kurz drin, aber er kommt an die beiden vorher besuchten Gebäude lange nicht heran.

Nach so viel Besichtigung habe ich nach einem gemütlichen Plätzchen gelechzt, wo man ein Käffchen zu sich nehmen und die Beine ausstrecken kann: Starbucks. Dafür musste ich aber runter zur Union Station latschen:



Wie fast befürchtet, hat dieser Starbucks aber keine Möglichkeit zum Hinsetzen, sodass ich in der Bahnhofshalle Platz nehmen musste:




Mir persönlich gefällt ja das Naturkundemuseum in New York überaus gut. Deshalb musste ich noch testen, ob das National Museum of Natural History hier in Washington da mithalten kann. Ich nehme es vorweg: bei weitem nicht. Trotzdem habe ich natürlich versucht, ein paar Eindrücke zu sammeln:










Um dorthin zu gelangen, bin ich übrigens mit der Metro von der Union Station zur Station Smithsonian gefahren. Auf dem Fußweg rüber zum Museum habe ich noch zwei beachtenswerte Gebäude passiert, das

Arts and Industries Building mit einem lauschigen Gärtchen daneben:





und das Hirshhorn Museum:








Normalerweise habe ich es nicht so mit dem Besuch von Friedhöfen (da muss ich noch lange genug liegen), aber bei einem Trip nach Washington kann man sich dem Arlington National Cemetery nicht entziehen. Also mit der Metro rüber über den Potomac nach Arlington. Wie fast alle Besucher latschte ich natürlich erstmal zum Grab vom JFK. Daneben gibt es noch eine 2. Grabplatte für seine Frau Jackie, aber ich weiß jetzt gar nicht, liegt die auch da?






Dann gibt es auf dem Friedhof noch das PanAm 103 Monument zum Gedenken an die Opfer des Lockerbie Anschlags. Doch so weit bin ich gar nicht gekommen, denn plötzlich sah ich nur noch weiße "Mäuse":



Was die wohl vorhaben? Da warte ich doch glatt mal ab. Wer hätte es gedacht, eine Bestattung. Muss ein sehr hohes Tier beim Militär gewesen sein:






Dann sind sie mit Pauken und Trompeten losgezogen:





Okay, da wollen wir mal nicht weiter stören, denn es gibt ja noch dem Changing of the Guard an der Tomb of the Unknown Soldier beizuwohnen.


Alles sehr feierlich und damit die "doofen" Zivilisten auch parieren und den nötigen Respekt erweisen, gibt´s erstmal eine ordentliche Standpauke:





Anschließend wird die Flinte des neuen Wachsoldaten genauestens inspiziert und zwar von allen Seiten:



bevor die eigentliche Ablsöung startet:




Auf dem Rückweg zum Ausgang habe ich noch das McClellan Gate passiert:




Richtung Metro kann man noch einen letzten Blick auf das Lincoln Memorial erhaschen:




Das war´s jetzt aber mit Washington. Morgen gehts nach Maryland.