Bis gegen 04:00 Uhr habe ich mich wie üblich mehr schlecht als recht durch die Nacht gequält; danach ging wegen Heißhunger nichts mehr.  Frühstück gibt´s in diesem Hotel ab sechs, aber nur montags bis samstags. Heute am Sonntag starten diese Langschläfer erst um sieben. Solange konnte ich beim besten Willen nicht mehr warten. Deshalb habe ich den frühen Check-out wahrgenommen und bin ins nächstgelegene Denny´s, das nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt ist. Hier musste erstmal ein Lumberjack Slam herhalten:



In meinem Alter hat man den Vorteil, dass man zwar auf jede Kalorie achten kann, aber nicht unbedingt muss *grins*

So gestärkt, war ich dann voller Tatendrang. Der endete erstmal abrupt in Seattle auf dem Weg zum Kerry Park. Stau in einer amerikanischen Großstadt am frühen Sonntagmorgen um 6:30 Uhr, ja, wo gibt´s denn sowas? Natürlich ausgerechnet hier in Seattle. Ich sage nur Hot Chocolate 15K/5K…so ein Mist. Na ja, irgendwann bin ich dann doch an diesem berühmten Aussichtspunkt gelandet:







Trotz einiger Stoßgebete gen Himmel wollte die Sonne einfach nicht hinter der Wolkendecke hervorkommen und daher bin ich nach einigen Minuten weiter zum Fähranleger gefahren, da ich rüber auf die Olympische Halbinsel wollte. Praktischerweise stand die Fähre nach Bainbridge Island gerade zum Einfahren bereit; man glaubt es nicht, wie viele Fahrzeuge auf so einen Kahn passen. Alternativ hätte ich auch die Fähre nach Bremerton nehmen können, aber die fuhr erst wieder später. Von der Fähre hat man eine wunderschöne Aussicht auf Downtown Seattle:







Und natürlich auch in die andere Richtung zu den schneebedeckten Bergen des Olymp:



Auf dem Weg nach Port (nicht Los) Angeles kann man sich 2mal kurz die Beine vertreten. Einmal beim Troll Haven/Bandy Farms:









und am Jamestown S´Klallam Tribe mit den riesigen Totem Poles:







Das Spielcasino gleich um die Ecke hat natürlich die Totempfähle abgekupfert:



Nach Einchecken im Super 8 und Mittagessen bei einem Mexikaner habe ich die Salt Creek Recreation Area etwas genauer in Augenschein genommen. Was ich vorher nicht wusste, es gibt hier an der Crescent Bay einen gebührenpflichtigen Bereich, in dem ich natürlich zuerst gelandet bin und 8$ gelöhnt habe. Etwas weiter zurück auf den Campingplätzen hätte ich umsonst parken können: Day use free! Was soll´s, jedenfalls habe ich das fotogene Inselchen von allen Seiten abgelichtet:









Tidepools gibt es hier auch, aber dafür war das Wasser zu hoch und Militärromantiker können einen alten Bunker aus dem 2. Weltkrieg bewundern:



Nach Kanada kann man übrigens auch gucken:



Jetzt schaue ich noch etwas Basketball im TV und versuche dann, ob es diese Nacht mit dem Einschlafen gut klappt *hahaha*